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Es geht um Beziehung zu sich als Person im Kontakt zu anderen.

Marion Oberheiden: Heilpraktikerin (Psychotherapie), Systemische Therapie und Beratung, Coaching, Supervison, Workshops.

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Systemische Beratung und Therapie

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.“ (Virginia Satir)

Eine lösungsfokussierte Hilfe biete ich an

  • für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und Paare
  • zur Stärkung der Beziehung
  • bei Konflikten und Krisen
  • in schwierigen Lebenssituationen
  • bei Gesundheits- und Lebensqualitätsfragen
  • bei Trennung und Scheidung

Im Fokus steht auch die Bedeutung der individuellen Geschichte im aktuellen Kontext und dem Zusammenwirken mit den daran beteiligten Personen. Welche Veränderungsmöglichkeiten bestehen? Was soll bewahrt werden? Wovon will ich mich verabschieden?

Kind alleine

„Die Flucht zu ergreifen, ist etwas anderes, als sich vorher abzunabeln und erst dann zu gehen.“ (Jesper Juul)

Beispiel: Trennung und Scheidung

Trennung ist nicht immer „Scheitern.““

Eine Trennung kann auch ein Entwicklungsschritt sein. Es ist in Ordnung, Beziehungen unter dem Aspekt zu betrachten, ob sie uns gut tun, ob sie Energie spenden, ob sie uns Freude bereiten oder sinnstiftend sind. Manchmal kann man an einer unbefriedigenden Beziehung etwas ändern, manchmal nicht.

Ich kann aus unterschiedlichsten Gründen mit meinem Partner zusammenleben und ich kann mich aus ebenso vielen Gründen trennen. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Verantwortung für das eigene Glück zu übernehmen und sich aus einer Beziehung zu lösen, die nicht gut tut.

Es ist hilfreich, bewusste Entscheidungen zu treffen. Schuldgefühle, Ängste und Abhängigkeiten sind keine guten Gründe in einer Beziehung zu bleiben. Warum nicht? Weil Bitterkeit droht und späte Reue und die Gefahr besteht, dass ich irgendwann andere für meine (Nicht-)Entscheidungen verantwortlich mache. Und weil es nicht gesund ist, Beziehungen aufrecht zu erhalten, die von Negativität, Vorwürfen, Drohungen, Ängsten und faulen Kompromissen geprägt sind.

Einer Trennung geht oft ein langer Prozess des Abwägens und Zweifelns voraus. Da sind der Wunsch nach Veränderung, Unzufriedenheit und die Hoffnung auf ein besseres Leben und gleichzeitig die Angst davor, es später zu bereuen, einsam zu sein, sich schuldig zu machen.

Hier kann Beratung helfen, die eigenen Anteile wahrzunehmen und zu einer stimmigen Entscheidung zu gelangen: „Will ich bleiben oder gehen?“ Wer sich zur Trennung entscheidet, fühlt sich vielleicht schuldig, wer vor eine Entscheidung gestellt wird, fühlt sich manchmal als Opfer. Ziel der Trennungsberatung ist es auch, diese Polarität von Täter und Opfer aufzulösen und so neue Sicht- und Handlungschancen zu entwickeln.

Die Beratung kann Ihnen dabei helfen:

  • die Vielschichtigkeit Ihrer Gefühle und Positionen zu reflektieren
  • widersprüchliche innere Anteile zu benennen und ihnen eine Stimme zu verleihen
  • Klarheit ins Gefühlschaos zu bringen
  • Gefühle der Trauer und der Wut zuzulassen und auszuhalten
  • sich mit Ängsten auseinander zu setzen und sie auf ihren Realitätsgehalt zu hinterfragen
  • Verletzungen zu betrachten und zu heilen
  • die Geschichte Ihrer Beziehung zu betrachten und zu würdigen
  • zu erkennen, welche Erfahrungen Sie geprägt haben
  • sich Ihrer Eigenständigkeit bewusst zu werden
  • Ihren Anteil am Beziehungsgeschehen zu reflektieren
  • eine positive Vision Ihrer Zukunft zu entwickeln
  • Kränkungen und Verletzungen zu thematisieren und loszulassen
  • frei zu werden für neue Erfahrungen
  • sich ihrer Stärken bewusst zu werden
  • sich mit eigenen Verhaltensmustern auseinander zu setzen
  • den Umgang mit dem Partner zu versachlichen
  • gute Modelle einer künftigen Kooperation (getrennte Eltern) zu entwickeln
  • für Ihre Anliegen einzustehen und sie umzusetzen
  • Trennungsschmerz und Trauer zu erleben und zu verarbeiten
  • Übungen und Rituale zu erlernen, die das Loslassen fördern
  • ein Gefühl der Integrität und Zuversicht zu entwickeln

Eine Trennung ist auch ein Neuanfang und damit eine Chance sich über eigene Werte und Bedürfnisse klar zu werden. Und eine Chance den eigenen Anteil am Beziehungsgeschehen zu betrachten. Dieser Wachstumsprozess ist nicht schmerzlos möglich. Es ist manchmal wichtig, das Gefühl der Trauer wahrzunehmen und auszuhalten.

Die Sicht des Kindes, wenn Eltern sich trennen

Als Partner trennen Sie Sich, doch Sie bleiben Eltern.“

Das gemeinsame Sorgerecht ermöglicht und fordert die Kooperation der Eltern im Interesse der Kinder. Hier ist es wichtig, dass getrennte Eltern Klarheit über die Grenzen und Chancen einer solchen Kooperation zu Wohle der Kinder bekommen. Für getrennt lebende Eltern ist es besonders hilfreich ihrer Kooperation einen sachlichen Rahmen zu geben, der ihnen hilft, energieraubende Streitigkeiten zu vermeiden.

Studien zeigen, dass die Trennung der Eltern die Kinder in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt, wenn die getrennten Partner sich kooperativ, fair und wertschätzend verhalten. Dies ist in einer Trennungssituation nicht leicht. Deshalb kann es für alle sinnvoll sein, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Auch wenn eine länger zurückliegende Trennung Sie sehr beschäftigt und Sie Unterstützung bei der Bewältigung von Wut, Trauer und Enttäuschung brauchten, können Sie Gespräche mit mir vereinbaren.

Erreichbarkeit

Marion Oberheiden
Vor dem Dreeser Tor 15
53359 Rheinbach

Terminvereinbarung

Für ein erstes therapeutisches Gespräch rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir bitte eine Email.

Wichtige Hinweise

Co-Beratung gemeinsam mit meinem Ehemann Willi Oberheiden sind in meinem Angebot nach Bedarf beinhaltet www.lebensweltwerkstatt.de. Die Wahrung der Schweigepflicht und des Datenschutzes ist selbstverpflichtend und selbstverständlich.

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